25.1.15

Sonntagskuchen mit Nuss-Blume


Heute gab es bei uns diesen Kuchen. Eigentlich heisst das Ding Nutellablume, aber ich hab es statt mit Nutella mit eine Nuss-Schokofüllung gemacht.


Das Tablett mit dem Backpapier war nur die Transportverpackung, aber bis zur Kuchenplatte hat er es nicht mehr geschafft. Wenn man als Stücke die Zöpfe abschneidet, bleibt zum Schluss ein Stern übrig. Nett, gell?

Ich hab mich an einem erprobten Hefeteigrezept mit Eiern orientiert, die Füllung hab ich pie mal Daumen gemacht.
Ich versuche es mal aufzuschreiben:

Hefeteig

450g Mehl
60g Zucker
1 Päckchen Trockenhefe
60g Butter
2 Eier
ca. 100ml Milch, evt. etwas mehr
1 Prise Salz

Für Hefeteig schmeisse ich einfach alles zusammen in die Küchenmaschine. Die Milch wärme ich leicht an, die Butter schneide ich klein. Der Teig sollte eine Weile klebrig aussehen beim Kneten, wenn er das nicht tut muss man noch etwas Milch zugeben.
Nach 10 Minuten kneten warm stellen und etwa 30 Minuten gehen lassen.

Füllung:
 100g Haselnüsse
40g dunkle Schokolade
3El Zucker
2 El Rohrohrzucker
1 gehäufter TL Ingwer (vielleicht mehr damit man es besser schmeckt, oder weglassen wenn man es nicht mag) oder Zimt
2 El Frischkäse

----Alternativ kann man den Kuchen wie im Original einfach mit Nutella bestreichen.
Ich habe ihn auch mal mit fertiger Mohnfüllung bestrichen, war auch lecker!

Die trockenen Zutaten habe ich im Mixer eine Weile gemahlen, zwischendrin alles von den Seiten noch mal runterschaben und neu mixen.
Anschliessend in einer Schüssel mit dem Frischkäse vermengen.

Den gegangenen Teig in vier Portionen teilen, eine in Kuchengröße rund ausrollen, ein Drittel der Füllung gleichmässig drauf verteilen, die zwei nächsten Portionen ausrollen und mit Füllung bestreichen und auf die erste stapeln. Die letzte Portion ausrollen und als Deckel draufsetzen.


Die Blume geht ganz einfach zu formen:
In die Mitte einen Platzhalter legen, z.B. einen Deckel. Von diesem Deckel abgehend den Kuchen in 16 gleichmässige Stücke teilen, bis unten durchschneiden. Jetzt immer zwei nebeneinanderliegende Streifen um 360° (also einmal ganz rum) drehen, den linken nach links, den rechten nach rechts. Die Spitzen muss man ein bisschen zusammendrücken wie bei einer Blütenspitze.

Bei 180°C ca. 20 Minuten im Ofen backen. 

Gutes Gelingen!

21.1.15

MMM am 21.1.15

Gestern waren wir beim Möbelschweden, das Jungszimmer wird umgestaltet. Die grossen Spiegel in der Schlafzimmerabteilung sind super, nur Mist dass die Beleuchtung mehr in Zimmermitte und damit hinter mir ist. Geh doch bitte mal aus dem Bild, Julius.


Nee, noch weiter!


Oh, Mann...


Gabs eigentlich schonmal MMM-Fotos im Sitzen? Bitte Bauch einziehen.


Gemütlich ist es jedenfalls.


Es handelt sich um dieses Kleid, für das ich mittlerweile auch einen Gürtel habe.
Das Oberteil habe ich enger genäht und den Saum begradigt, jetzt ist es fast ein bisschen kurz, sitzt oben aber besser. Der Stoff ist ganz weich und das Kleid damit sehr bequem.
Alle anderen, heute präsentiert von gleich einer ganzen Gruppe von selbstbenähten Damen hier im MMM-Blog

19.1.15

String-Quilt Zwischenstand



Mittlerweile habe ich alle kleinen Quadrate fertig, der Stapel misst stolze 5 inch.
4 kleine Quadrate ergeben ein grosses (einen Block von 12 inch). 6 1/2 Reihen à 5 Blöcke sollen es werden.


Probehalber ausgelegt auf dem Boden sieht es schonmal ganz nett aus.




14.1.15

5 Monate Konstantin



Mit 5 Monaten

-schläft man morgens erfreulich lang

-sind Mamas Oberteile zum Einschlafen die beste Kuscheldecke

-erforscht man seine Umgebung mit den nackten Füsschen

-lutscht man an Fingern, Ärmeln, Decken und Hasenohren aber nicht an Schnullern

-liegt man immer noch gerne im Körbchen und inspiziert den interessanten geflochtenen Griff

-liegt man äusserst ungern in der Wiege und zerrt dann an den Vorhängen darin rum

-kann man schon ganz gut ein Spielzeug greifen

-guckt man total aufgeregt den Großen beim Essen zu

-ist man sich noch nicht sicher, ob man den Onkel schon mal irgendwo gesehen hat

-ist man sich sicher, daß man die Kusine noch nie gesehen hat

-findet man das Schäfchenmobile über dem Wickeltisch immer noch höchst spannend

-freut man sich laut, wenn ein großer Bruder Quatsch macht

-freut man sich noch lauter, wenn die Mama die Brust rausholt

-kann man gemütlich eine halbe Stunde mit Trinken verbringen

-ist man nach der halben Stunde Trinken manchmal ganz erstaunt, daß an der Brust auch die Mama dran ist

-mag man immer noch nicht so gerne Autofahren

-hat man schonmal mit dem großen Bruder gebadet

-hat man in drei Tagen problemlos 5 Gottesdienste mitgemacht

-kann man obersüss glucksend Lachen

-ist man ziemlich kitzelig


13.1.15

Das reine Gewissen im Nähzimmer oder: Meine Restekörbchen und ich

Zuerst wollte ich Euch ein Bild nicht vorenthalten, schaut mal, was ist denn mit meinem Beuteschema passiert?


Nein, die sollten nicht zusammen vernäht werden, den obersten wollte ich zu Küchenhandtüchern verarbeiten, den darunter zu meinen Taschenstoffen tun, dann kommen zwei Stoffe für den Kleinsten und der unterste sollte die Basis für einen Quilt für Leopold sein. 
Die mittleren sind vom StoffundStil-Sale, die äusseren von Radspieler in München. Passt alles perfekt zusammen, und zur Tapete auch, merke ich gerade. Ok, vielleicht doch Beuteschema...
Apropos Beute, für dieses Jahr habe ich mal eine Stoffstatistik in der rechten Seitenleiste integriert. Ich habe keine Ahnung und bin sehr gespannt, was am Ende für Zahlen dastehen werden, welche Seite das Plus hat und wieviel es tatsächlich so sind. Lassen wir uns überraschen.

Jetzt aber zu meinem eigentlichen Thema, Das Jahr ist noch ganz jung, gerademal 12 Tage alt.  Traditionell steht so ein Jahresbeginn für gute Vorsätze, die hatte ich ja nun nicht, aber so ein reiner, unbefleckter Neubeginn motiviert auch sehr zum Ausmisten und Grossreinemachen, das kommt dem guten Vorsatz schon ziemlich nahe.
So haben einige Bloggerinnen einen UFO-Sew-Along gestartet, sehr löblich, aber darauf hatte ich garkeine Lust (und zuwenig lohnenswerte UFOs). 

Aber es gibt ja auch noch die NANOs, die noch-nicht-angefangenen Projekte, also das was man sich schon lange (sehr lange?) mal vorgenommen hat.
Da ich im Laufe des Jahres wahrscheinlich mein Nähzimmer räumen und eine Nähecke irgendwoanders im Haus beziehen werde, muss ich so oder so mal anfangen auszumisten und umzuräumen.

Nun bin ich ja eine notorische Resteaufheberin. Bei den Kleiderstoffen ist es schon etwas besser geworden, aber ich habe diverse Körbchen und Kästchen mit kleinen und allerkleinsten Patchworkstoffresten, die ich einfach nicht wegschmeissen kann. Sie sollten, ihr ahnt es, irgendwann noch in einem Quilt Verwendung finden.
Sie stammen fast alle aus meiner Dawanda-Täschchen-Zeit und sind grösstenteils ganz allerliebst. Es gibt geblümte, gepunktete, mit Elefanten oder anderen Tierchen (Kugelfische! Rehe! Fahrräder!) drauf oder sonstwie niedlich. Und bunt. Auch 2x2cm grosse Stückchen können sehr niedlich sein, ich kann sowas nicht einfach entsorgen, wenn da z.B. ein ganzer Elefant drauf ist geht das einfach nicht. Und jetzt, haha!, habe ich eine Möglichkeit gefunden auch 2x2 cm grosse Stücke noch sinnvoll zu nutzen! Ich bin so froh!


So sah es aus als ich alles aus dem Schrank und den Regalen gezerrt hatte. Es sind schon auch grössere Stücke dabei. Da ich für das Täschchennähen fast ausschliesslich Rechtecke ausgeschnitten habe, sind auch die meisten Reste eckig oder streifenartig, das passt sehr gut zu meinem Quiltmuster.


Nachdem ich den Plan zu diesem Quilt gefasst hatte, kam ich in einen regelrechten Flow, ich konnte überhaupt nicht mehr aufhören. Am ersten Tag habe ich glaube ich schon 30 Blöcken benäht, das war vor drei Tagen. Heute kam ich auf 73 fertige Blöcke glaube ich und 120 müssen es am Ende mindestens sein.
Der Boden sah zwischenzeitlich noch schlimmer aus. Hier sieht man schon ein paar Blöcke fertig genäht aber noch ungeschnitten.


Ich nähe gerne Patchwork und es darf auch gerne etwas komplizierter sein. Da aber die meisten Stücke echt irgendwie klein oder schmal sind, wären sie für traditionelle Quiltmuster die man nach Plan zuschneiden muss nicht zu gebrauchen gewesen. Unregelmässig dicke Streifen sind dagegen ideal.
Aber  muss man ein so buntes Sammelsurium irgendwie "lenken", sonst wirkt es unorganisiert (noch mehr als sonst, diese Decke wird schon wirklich sehr bunt, keine Frage)
Fündig geworden bin ich schliesslich in diesem Buch: Modern Blocks von Susanne Woods, was mir meine Nähkräzchendamen zur Geburt von Konstantin geschenkt werden, ein ganz tolles Buch mit sehr schönen Quiltblöcken.


Das Muster ist an sich nicht neu, unbekannt war mir die Idee, auf ein Stoffstück zu nähen und die Mitte frei zu lassen. Dadurch bekommt man einen einheitlichen Streifen pro kleinem Block, zu viert aneinandergesetzt erhält man so entweder ein Quadrat oder ein Kreuz.
Ich hatte zwar nicht genug von einer Sorte für den Untergrundstoff, aber reihenweise abgewechselt wird es sicher auch ganz hübsch. Das meiste ist hellbraun wie auf dem Foto, dann gibt es noch hellgrau und den helltürkisen Sternchenstoff.
Die Untergrundstücke werden zuvor genau zugeschnitten, so kann man im Prinzip beim Aufnähen nichts falsch machen. Ich freue mich immer diebisch, wenn so ein Minifitzel dann noch für die Spitze taugt. Wenn der Untergrund komplett bedeckt ist, schneidet man alles überstehende einfach mit dem Rollschneider ab.
So wie ich das jetzt erkennen kann, wird die Decke ganz schön, Leopold hat schon Interesse angemeldet. Der Sternenstoff vom ersten Foto kommt so auch zum Zug, das ist aber der einzige neue Stoff, alles andere hatte ich schon.
Es sieht zwar nicht so aus, als ob ich alles an Resten verarbeiten kann, aber vielleicht kann ich die "Reste von den Resten" anschliessend wirklich guten Gewissens entsorgen, ihren Zweck haben sie dann ja erfüllt. Bleiben dann nur noch die Regalfächer mit den gestapelten PW-Stoffen, husthust...

11.1.15

Herbst-Jacken-Sew-Along Finale der Herzen


Heute gibt es die versprochenen Tragebilder von der peppernoot-Jacke. Ich hasse es, etwas nicht fertig zu machen und so kann ich es auch nicht leiden, einen Sew-Along unbeendet stehen zu lassen.
Beim letzten Termin hatte die Jacke noch ein paar Schönheitsfehler und ich gestehe, die hat sie immer noch. Ich kam nicht dazu, noch etwas zu ändern, so dringend sind die Fehler nämlich nicht und bis gestern hatte ich sowieso nur den Mantel an. Vor dem kalten Advent hatte ich Peppernoot täglich an, trotz ungeschlossener Wendeöffnung usw. Die letzten Wochen lag sie nun aber nur rum und ich nähte lieber andere Sachen.
 

Gestern kam mit dem Sturm sehr frühlingshaftes Wetter und peppernoot war genau richtig für den Gang auf den Markt. Der Mai Tei kam auch zum Zug, weil der Kinderwagen einen Platten hatte.
(Ich kann den Mai Tei nur vorne binden, für die Bindebänder hat die Stofflänge nicht ganz gereicht und ich dachte das reicht schon. Naja, leider nicht ganz...)


Zu diesem Kleid passt das anorakartige nicht so gut, aber manchmal stört mich das nicht so. Da fällt mir ein,ich könnte noch einen butterick-mantel in einer anderen Farbe gebrauchen, hmmm...


Danke an Chrissie ne Dreikah für den schönen Sew-Along, ohne den ich den Mantel/die Jacke/wasauchimmer nicht in Angriff genommen hätte! 
Hier sind die anderen Herzensfinalteilnehmer.

7.1.15

MMM vom 7.1.2015 mit dem Lieblingskleidungsstück 2014

Gerade frisch von der Autobahn gekommen (wir waren die letzten drei Ferientage bei Freunden) habe ich kurz überlegt, diesen Mittwoch einfach zu schwänzen. Da es aber um die liebgewonnene Tradition des Lieblingsstücks vom letzten Jahr geht, wäre das schade. Ausserdem kann ich den Post locker mit aufgewärmten Fotos bestreiten, wenn es also schnell geht, schaffe ich das doch noch heute Abend.

Lange musste ich nicht überlegen, was mein Lieblingsstück ist, allerdings dachte ich zunächst an das rote Kleid und seine Geschwister, aber viel mehr noch finde ich meinen besticktem Mantel am tollsten. Und da ein Mantel eine hoffentlich längere Halbwertszeit hat wie ein Kleid ist er für mich noch ein bisschen wertvoller.





Ich habe ihn übrigens wirklich oft getragen, obwohl er so auffällig ist. Aber ich mag ihn einfach unheimlich und dank des dunkelblauen Stoffes passt er zu vielen meiner Kleider. Ausserdem ist der Schnitt (Butterick 5966wirklich sehr toll, ich denke, den nähe ich über kurz oder lang bestimmt noch einmal.


Als Lieblingskleider nominiere ich die drei nach dem erst kürzlich wieder genähten Knipschnitt aus dem Februarheft des letzten Jahres. Vor allem das bereits erwähnte Rote ist eines meiner Dauerfavoriten, das liegt auch an dem traumhaften Material, nicht zu dick, nicht zu dünn. War aus dem Betty Barclay outlet. Ich hoffe, ich finde den nochmal in einer anderen Farbe.
Die anderen zwei trage ich aber ebenfalls gerne und oft, das blaue habe ich gerade an, wie passend!

       

Und jetzt schaue ich noch im MMM-Blog vorbei und klicke mich noch durch ein paar Reihen Lieblinge von Euch!

2.1.15

Rückblick 2014 und Ausblick 2015


Highlight Januar: Der Gertiemantel


Neben allen guten Wünschen fürs Neue Jahr und einem großen Dank an Euch, meine Leser, blicke ich auch gerne noch mal auf das Alte zurück. Ich mag Rückblicke. Zahlen mag ich auch.


2014 in Zahlen

59 Blogposts
506 Kommentare (Danke für jeden einzelnen! Ich fürchte, ich habe nicht soviel geschrieben)


4 Sew-Alongs:

Untendrunter Sew-Along
Frühlingsjäckchen-Knit-Along
Herbstjacken-Sew-Along
Weihnachtskleid-Sew-Along

Highlight Februar: Knipkleid mit Spitze

Genähtes:

20 Kleider
3 Mäntel
1 Bikini
4 BHs und einige Unterhosen
2 Nachthemden
1 Morgenmantel

Für die Kinder mindestens eine Jeans, diverse Unterhosen und ein paar Babysachen
2 Taschen
an 2 Quilts gearbeitet (einen fertiggestellt)
Diverser Kleinkram, Täschchen usw.

Highlight Februar: Der bestickte Mantel



Gestricktes:

1 Tuch
2 Jacken

Highlight April: der Shelley-BH


2014 war für mich persönlich vor allem hiervon geprägt:

Anzahl Kinder zu Beginn des Jahres: 2
Anzahl Kinder Ende des Jahres: 3
Monate in Schwangerschaft verbracht: 7,5

Auch wenn die Schwangerschaft und auch das Wochenbett einiges an Wohlgefühl vermissen liessen kann ich nicht finden, daß 2014 irgendwie doof war, ich kann Jahre so oder so kaum in "gut" oder "schlecht" einordnen. Ich bin aber immer noch sehr, sehr dankbar über unser gesundes und unkompliziertes Kind und natürlich prägt so ein Zuwachs das ganze Jahr und lässt es als besonderes in unsere Familiengeschichte eingehen.
Auch im Nähzimmer war einiges los, denn im ersten Halbjahr brauchte ich Kleider die den Bauch umhüllten und nach der Geburt brauchte ich Kleider, die eine Stillmöglichkeit boten, da bin ich ja immer noch dabei. Mit meiner Ausbeute (s.o.) bin ich eigentlich ziemlich zufrieden, ich hatte mir natürlich mehr vorgenommen, aber das war dann einfach nicht zu schaffen, macht nichts. Z.B. hätte ich gerne den großen ocean waves-Quilt komplett fertig genäht, aber irgendwie nicht dran gedacht, daß man Ende der Schwangerschaft nicht mehr so gerne auf dem Boden rumkriecht, *lach*.

Highlight Mai: Das Schwänchenkleid

Das Jahr war ausserdem geprägt von einer zusammenwachsenden Bloggemeinschaft, nähnerdflausch ist echt das passende Wort dafür (habt ihr bei Chrissie schon über das Nähwort des Jahres abgestimmt?). Die erste AnNäherung im Januar hat das bestätigt was wir eigentlich alle schon wussten, wir verstehen uns alle sofort blendend und auch durch einen Blog kann man Freunde finden, Wahnsinn! Aus dem tollen Treffen in Bielefeld hat sich ein kleines aber feines Nähkranzchen hier im Süden gebildet, unsere Treffen sind immer sehr gemütlich. Mehr davon in 2015, bitte!

Highlight Juni: Leichtes Sommerkleidchen

Was meinen (Kopf-)Kleiderschrank betrifft, bin ich glaube ich etwas ehrlicher zu mir geworden, z.B. mag ich einfach keine Wollstoffe auf der Haut. Punkt. So schön sie sind und so angenehm zu verarbeiten, ich trage solche Kleider nicht gerne. Am Liebsten trage ich nachwievor Jerseykleider, die sind auch am praktischsten, wenn man den Grossteil des Tages zuhause verbringt so wie ich dieses Jahr.
Ich denke, das wird sich etwas ändern, wenn ich wieder arbeiten gehe, nach dem Jahr Elternzeit.

Highlight Juli: Knipkleid mit Knoten


Und was wird das neue Jahr bringen?
Gute Vorsätze sind nicht mein Ding, aber ein paar kleinere Sachen habe ich mir schon vorgenommen:

Ich möchte gerne mehr Quilts nähen. Mehr heisst in meinem Fall vielleicht sowas wie zwei pro Jahr. (Mir zuviel vorzunehmen habe ich mir abgewöhnt, das frustriert nur. Zwei ist wirklich machbar). Ich bemerke immer wieder Quiltmuster die mich reizen (Zuletzt gestern im Kino bei Paddington, der auf dem Bett im Dachboden, noch jemand bemerkt?) und Stoff habe ich genug,  Bedarf ist auch da, ich könnte einfach anfangen. Aber zuerst muss ich den ocean waves-Quilt fertig stellen.
Von meinen Nähkränzchendamen habe ich ein tolles Quiltmusterbuch zur Geburt bekommen. Mein erster Gedanke war, jeden Monat einen Block daraus zu nähen, das ergäbe Ende des Jahres schonmal einen schönen Sample-Quilt.

Highlight August: der Zickzackquilt

Da ich wirklich Zahlen liebe, wollte ich einen Stoff-Ein- und Ausgangszähler hier im Blog installieren. Ohne jetzt den Bestand auch zu katalogisieren allerdings. Vielleicht ist es ja schon beruhigend zu sehen, daß nur ungefähr soviel neu gekauft wird, wie verarbeitet wird? Ich dachte jedenfalls, daß es so ist...wäre schön jedenfalls *husthust*. Ich beobachte das mal.

Highlight Oktober: Vogue 1027


Bei uns zuhause wird sich dieses Jahr einiges tun, wir haben vor, den Dachboden auszubauen. Zum Glück ist dort noch viel Platz und es führt eine richtige Treppe dorthin, die Voraussetzungen sind ideal (unsere Haushälfte ist auch die einzige der 8 Doppelhäuser, die dort noch reinen Speicher hat). Dazu muss auch das Dach neu gedeckt werden und im Zuge dessen überlegen wir ausserdem eine Photovoltaikanlage zu installieren. Bisher gibt es aber nur unsere Ideen und Vorstellungen, dort oben ein großes Schlafzimmer und ein zweites Bad zu erhalten. Jetzt steht uns also der Gang zu Bank und Architekt bevor und wir hoffen den Ausbau im Laufe des Jahres hinzubekommen. Puh, aufregend!
Als Ergebnis werden dann alle drei Kinder im 1. OG ein eigenes Zimmer haben, mein Nähzimmer wird allerdings zur Nähecke im Kellerraum werden...*schnüff*.

Highlight November: Peppernoot

Am 7. Januar geht es auf dem MMM-Blog um das Lieblingskleid des Jahres, ich bin noch nicht sicher, was ich da nehme, habe aber ein paar Favoriten, mal sehen.

Ich danke allen meinen Lesern für ein tolles Jahr 2014 und freue mich  mit Euch und allen anderen Nähnerd-Bloggern auf ein weiteres Nähjahr 2015!

Highlight Dezember: Kniplieblingsschnitt

31.12.14

Rückblick November und Dezember

Rückblick November und Dezember

Musik
Nachdem ich mich Anfang des Jahres angesichts des zu erwartenden Nachwuchses darauf eingestellt hatte, ausnahmsweise einen ruhigen Advent mit nur einzwei kleinen musikalischen Aktivitäten hier vor Ort zu verbringen, kam kurz vor knapp noch soviel dazu, daß ich plötzlich doch jedes Wochenende zu tun hatte, huch! Das war natürlich dann schon in Ordnung, sonst hätte ich es nicht gemacht. Nachdem bei den ersten Versuchen diesbezüglich das Hüten bei meinem Mann oder meiner Mutter, ausgestattet mit reichlich abgepumpter Milch und den großen Brüdern als Hilfe, ganz gut geklappt hatte, konnte ich relativ entspannt und wiederum ausgestattet mit der Milchpumpe auch mal einen halben Tag weg sein. Und Spaß gemacht hat es natürlich sowieso.

Zuhause
Klein-Konstantin wird immer süsser. Er kommuniziert unheimlich viel und ist dabei so niedlich, ich kann mich nicht erinnern, daß die anderen zwei das auch gemacht haben. Er freut sich auch sehr, wenn seine großen Brüder mit ihm spielen und kann richtig lachen, wenn einer mit ihm Quatsch macht. Ansonsten ist er nachwievor friedlich, schreit nur wenn er Hunger hat oder müde ist und schläft gut und viel. Natürlich wacht er nachts zum gestillt werden auf, aber das macht mir nichts, da gewöhnt man sich dran finde ich, ausserdem liegt er bei uns im Bett und ich muss nicht aufstehen.
Leopold wickelt inzwischen selbständig und ist eine echte Hilfe, auch Julius versucht aufzuholen, jetzt wo das Baby den Kopf (fast) selbst halten kann, kann er ihn auch rumtragen.

Der Putzplan wird weiter genutzt. Ab und an vergesse ich es zwar, wenn ich tagsüber mit zuviel anderem beschäftigt bin, aber im Großen und Ganzen komme ich so gut zurecht. Ab und an bin ich 4 Tage hintendran, dann suche ich mir von dem Anstehenden das aus, was am Besten passt und mache auch mal zwei Aktionen an einem Tag, völlig konsequent bin ich da jetzt nicht. Ansonsten haben die Feiertage mit Besuch und wenig Zeit alles reichlich durcheinander gebracht, aber es kommt letztlich nur darauf an, im Januar einfach nach Plan weiter zu putzen.

Gebacken habe ich dieses Jahr nicht besonders viel, Stressminimierung und so, Konstantin "vertrinkt" nämlich immer noch reichlich Zeit tagsüber, der kleine Genießer. 
Nachdem letztes Jahr die meisten Sorten eigentlich nur ich gerne gegessen habe (und als ich dann schwanger war niemand mehr, die Dosen überdauerten gefüllt das ganze Jahr. Gut abgelagertes Spritzgebäck, anyone?), habe ich mich dieses Jahr auf eine doppelte Ladung der Familienlieblinge Vanillekipferl und Husarenkrapfen beschränkt, dazu meine Lieblingsplätzchen. Die Kinder sind so vollends glücklich und der Mann und ich ehrlich gesagt auch.
Aufgemotzt mit Spekulatius und ein bisschen Schokolade hat man ausserdem trotzdem einen bunten Plätzchenteller.


Bei den Aufräumaktionen im Frühling habe ich den schmerzlich vermissten Lieblingsadventskalender wiedergefunden, hach!


Als ich in Wiesbaden war, schaute ich bei einem Trödelladen (www.hauspralinen.de) vorbei, den ich schon kannte und habe spontan diese kleine Pyramide erstanden. Der Adventskranz ist seit zwei Jahren (?) der gleiche, ein geschältes Stück Stamm aus dem Garten.



Mein Adventskalender war dieses Jahr der große von Niederegger, für einen Marzipanliebhaber wie mich ein echtes Geschenk. Im Großen ist soviel drin, das reicht fast für zwei.


Zufällig entdeckt habe ich die tollen Chaisorten von David Rio. Ich habe in Bochum bei der Kaffeerösterei Röstart Espressobohnen bestellt (unbedingte Empfehlung für Espressomaschinenbesitzer mit Mühle: Espresso Boulevard!) und brauchte noch was Kleines um über die Versandkostenfreihürde zu kommen. Boah ist das lecker! Zunächst habe ich viel Power Chai getrunken, mittlerweile ist mir der (schnell nachbestellte) Grüne der Liebste. Wer sich eine Mischung aus heissem Gewürztee und flüssiger Weihnachtsschokolade gut vorstellen kann, sollte das unbedingt mal probieren!



Weihnachten haben wir dieses Jahr bei meinem Bruder gefeiert. Dort hängt an einer strategisch günstigen Stelle ein riesiger Spiegel, der mich immer sehr animiert Blogbilder zu knipsen. Hier das Weihnachtskleid mit Weihnachtsstimmung in Aktion sozusagen:



Zu guter Letzt hat uns das Jahr 2014 noch Schnee beschert, wie toll! Letztes Jahr gab es hier garkeinen. Dass er mal ein paar Tage liegen bleibt, ist echt selten geworden.


Genäht
Das Weihnachtskleid, ein blaukariertes Kleid, was ich nochmal ändern werde, das Blumenkleid, die Herbstjacke und die letzten Handgriffe am Annäherungskleid.
Gerade fiel mir auf, daß ich das Blumenkleid garnicht im eigenen Blog hatte, hier also mein sehr geliebtes Jerseykleid in fröhlichem Blütendesign, hab ich nach Fertigstellung oft getragen. Die genaue Beschreibung findet sich auf dem MMM-Blog.
Die wichtigsten Details: 
Stoff, ein dünner Viscosejersey von Stoffe.de
Schnitt aus der Knip 2/14, schon mehrfach genäht.
Das Kleid ist komplett gefüttert, was sich sehr bewährt.





Für Gottesdienste in denen ich im Chor mitsingen wollte habe ich mir einen Mai Tai genäht, so konnte ich das Kind bei mir tragen und die Noten halten ( ;-), ist natürlich auch sonst viel bequemer), das hat ganz gut funktioniert. Wenn ich singe ist er meistens still, das wusste ich schon.
Das Mei Tai-Nähen war anfangs etwas schwierig, ich hatte eine seltsame Anleitung erwischt, aber letztlich hat es gut geklappt und er ist ganz schön geworden.
Für die Familie meines Vaters gab es ein weiteres Hirschkissen. Das war allerdings das einzige selbst gemachte Weihnachtsgeschenk. So insgesamt hatte ich verhältnismässig entspannte Adventszeit, das lag vor allem daran, daß ich mir nicht viel vorgenommen hatte. Bisher gab es nichtmal Weihnachtskarten, vielleicht schreibe ich noch welche mit Neujahrswünschen, aber man kann auch mal ein Jahr beschliessen, sich nicht zu stressen.



Ich wünsche all meinen Lesern einen guten Start und ein gesegnetes neues Jahr!